Vorläufige Öffnungszeiten ab 16. März 2021

Dienstag und Freitag

 von 10-18 Uhr

Samstag

 von 10-13 Uhr

Telefonnummer: 02772/4765462

Schulhofstraße 2, direkt am Kornmarkt

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Online-Schulung Fashion Revolution Week

Da der Herborner Weltladen weiterhin keine Präsenzveranstaltungen durchführen kann, möchten wir noch auf zwei weitere Online-Veranstaltungen anlässlich der Fashion Revolution Week hinweisen:
Die kostenlose Online-Seminarreihe der Regionalen Bildungsstelle Nord von Bildung trifft Entwicklung geht weiter.
Passend zur Fashion Revolution Week geht es diesmal um faire und nachhaltige Mode.
 
Hier geht’s zu den Angeboten:
 
Greenwashing in der Modebranche
19.4.2021 – 17:00 – 18:30 Uhr – Details zur Veranstaltung und kostenlose Anmeldung:
https://vhs-goettingen.de/programm/online-angebote/kurs/kostenlos-Greenwashing-in-der-Modebranche/21F65007D
 
Praxisworkshop: Mein nachhaltiger Kleiderschrank
22.4. 2021 – 17:00 – 19:00 Uhr- Details zur Veranstaltung und kostenlose Anmeldung:
https://vhs-goettingen.de/programm/online-angebote/kurs/kostenlos-Praxisworkshop-Mein-nachhaltiger-Kleiderschrank/21F65006D

Faire Ostern für alle!

 

Das Weltladenteam wünscht Euch/Ihnen allen ein frohes

und gesegnetes Osterfest

in und trotz dieser verrückten Zeit!

Weltladen Herborn unterstützt Handelspartner mit Fairwertsteuer

Moderate Ladenöffnung zum 16.März

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch den Fairen Handel hart. Am schwersten betroffen sind die Produzenten weltweit, von denen viele um ihre Existenz fürchten müssen. Weltläden, Fair-Handels-Unternehmen und andere Organisationen des Fairen Handels zeigen große Solidarität und unterstützen ihre Partner bei der Bewältigung der Krise.

Abstand halten!“ ist das Gebot der Stunde. Doch im Fairen Handel arbeiten derzeit alle Partner noch enger zusammen, um die Corona-Krise zu bewältigen. „Viele Produzenten des Fairen Handels in Afrika, Asien und Lateinamerika leiden enorm unter den Auswirkungen der Coronakrise“, sagt Frank Sträßer vom Weltladen Herborn. Er beschreibt die Situation in vielen Ländern, aus denen der Weltladen seine Waren bezieht: „Werkstätten sind geschlossen, Ware kann nicht ausgeliefert werden und Ausgangssperren verhindern, dass Mitarbeitende zur Arbeit fahren. Vor allem kleinere Organisationen stehen vor dem Ruin. Einige haben Produktionsmittel verkauft, um die notleidende Belegschaft mit Lebensmitteln unterstützen zu können. Viele Lager sind leer und die Organisationen haben keine Mittel zur Beschaffung von Rohwaren, um die Produktion wieder aufnehmen zu können.“ Deshalb will das Fachgeschäft für Fairen Handel am Kornmarkt zum 16. März den Ladenbetrieb an drei Wochentagen wieder aufnehmen. Nachdem in den vergangenen Wochen nur Vorbestellen und Abholen möglich war, ist ab kommender Woche die moderate Ladenöffnung geplant. So wird dienstags und freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr sowie an Samstagen von 10 Uhr bis 13 Uhr geöffnet.

In dieser schwierigen Situation beweist der Faire Handel seine Stärke als solidarisches Wirtschaftsmodell entlang der gesamten Lieferkette“, so Steffen Weber, Geschäftsführer des Weltladen-Dachverbandes. Dabei unterstützen auch Produzentenorganisationen ihre Mitglieder auf vielfältige Weise. Bei Kiboko Leisure Wear in Nairobi, Kenia zum Beispiel konnten notleidende Arbeiter und Arbeiterinnen über den firmeneigenen Sozialfonds kurzfristig unterstützt werden. Es wurden Lebensmittel und Gas zum Kochen gekauft, Mieten und Überbrückungsgelder gezahlt sowie Kleinvieh zur Selbstversorgung angeschafft. Gespeist wird der Sozialfonds u.a. durch die Fair-Handels-Prämie, die essentieller Teil der Preisgestaltung im Fairen Handel ist.

Auch die Fair-Handels-Importeure, die die rund 900 Weltläden in Deutschland beliefern, haben ihre Handelspartner mit erheblicher finanzieller Nothilfe sowie der Aufrechterhaltung der Bestellungen und Vorauszahlungen unterstützt. Sie sind damit ein großes Risiko eingegangen, da nicht abzusehen war, ob die Weltläden die Waren unter den Bedingungen des Lockdowns in Deutschland verkaufen können. Swapan Kumar Das, Geschäftsführer von Prokritee aus Bangladesch, hebt die Bedeutung dieser Handelspraxis für die Produzentengruppen hervor: „Eine wichtige Sache war, dass alle Bestellungen bestehen blieben. Keine wurde abgesagt während der Corona-Zeit. Wir entwickelten Kleinaufträge, die zu Hause hergestellt werden konnten. Die Handwerkerinnen waren entschlossen, zu Hause zu produzieren. Alles in allem war es kein großes Einkommen, aber es gab immerhin etwas, das sie verdienten.“

Am Ende der fairen Lieferkette stehen die Weltläden. Mit viel Engagement halten die überwiegend ehrenamtlich Mitarbeitenden die Läden offen und schaffen so einen Absatzmarkt für die Waren der Handelspartner. „Dank unserer treuen Kundschaft und unseres engagierten Teams sind wir bisher ganz gut durch die Corona-Krise gekommen“, sagt Frank Sträßer. Mit der Aktion #fairwertsteuer zeigen auch Weltläden und ihre Kundschaft ihre internationale Solidarität. In der Zeit von Juli 2020 bis Weihnachten (dem Lockdown) geben viele Weltläden die Mehrwertsteuer-Absenkung nicht an die Kundschaft weiter, sondern zahlen die Einsparung in einen Fonds, der Fair-Handels-Produzenten im Globalen Süden zugutekommt. Bis Anfang Dezember konnte der Herborner Weltladen 940 Euro, und der Weltladen-Dachverband bis heute so mehr als 489.000 Euro einsammeln. „Der Bedarf an finanzieller Unterstützung ist nach wie vor enorm und wir freuen uns über die große Bereitschaft der Weltläden und ihrer Kundschaft, die Produzentenpartner über die Aktion #fairwertsteuer zu stärken“, so Steffen Weber vom Weltladen-Dachverband.

Weitere Informationen: https://www.weltladen.de/fuer-weltlaeden/aktion-fairwertsteuer/

Lieferkettengesetz

In einer Mail von unserer Fairhandelsberaterin Christine Feiler von Weltläden Hessen e.V. von letzter Woche wird die Verabschiedung eines Lieferkettengesetzes thematisiert und der Entwurf kritisch betrachtet:

Liebe Mitstreiter*innen für ein Lieferkettengesetz,

am Mittwoch hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für ein Lieferkettengesetz formal beschlossen. Nun startet also der parlamentarische Prozess. Der Entwurf wird an den Bundesrat und schließlich an den Bundestag weitergeleitet. Damit ist auch der Zeitpunkt gekommen, laut und deutlich unsere Kritik am Gesetzesentwurf kundzutun, denn aus unserer Sicht besteht massiver Nachbesserungsbedarf!

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Mail zum Lieferkettengesetz

Liebe Mitstreiter*innen für ein Lieferkettengesetz,

am Mittwoch hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für ein Lieferkettengesetz formal beschlossen. Nun startet also der parlamentarische Prozess. Der Entwurf wird an den Bundesrat und schließlich an den Bundestag weitergeleitet. Damit ist auch der Zeitpunkt gekommen, laut und deutlich unsere Kritik am Gesetzesentwurf kundzutun, denn aus unserer Sicht besteht massiver Nachbesserungsbedarf!

Nach wie vor werten wir es als großen Erfolg, dass es ein Lieferkettengesetz in Deutschland geben wird. Denn selbst wenn das Lieferkettengesetz so kommt, wie es der derzeitige Entwurf vorsieht, wäre das trotz der vielen Einschränkungen eine klare Verbesserung zum Status Quo. Zum ersten Mal wären Sorgfaltspflichten von Unternehmen gesetzlich geregelt, es gäbe eine recht starke behördliche Durchsetzung, der politische Prozess könnte weitergehen und das Gesetz perspektivisch nachverschärft werden…

Trotzdem müssen wir nun die bestehenden Schwachstellen des Entwurfs klar zu benennen. Denn nur so können wir im besten Fall weitere Nachbesserungen erreichen und auch verhindern, dass das Gesetz weiter verwässert wird.

Maja Volland vom Forum Fairer Handel hat die wichtigsten und gravierenden Kritikpunkte aus Sicht des Fairen Handels hier zusammengefasst:

https://www.forum-fairer-handel.de/nc/aktuelles/artikel/liefer-oder-vertragspartner-gesetz/

Auch die Initiative Lieferkettengesetz hat sich nun mit einer ausführliche Kritik öffentlich geäußert:

https://lieferkettengesetz.de/2021/03/01/gesetzentwurf-mit-massiven-schwachstellen/ und https://lieferkettengesetz.de/presse/

In den nächsten Tagen folgt eine tiefergehende rechtliche Analyse. Außerdem arbeitet die Initiative Lieferkettengesetz auf Hochtouren an einer neuen Mitmach-Aktion, mit der wir uns in den nächsten Wochen gemeinsam per E-Mail an die Bundestagsabgeordneten wenden wollen. Denn die Parlamentarier*innen werden im Rahmen der Lesungen im Bundestag die Möglichkeit haben, noch einmal Einfluss zu nehmen.

Wir fordern alle Abgeordneten des Bundestages dazu auf, sich für folgende Nachbesserungen einzusetzen:

  • Vollumfängliche Sorgfaltspflichten nicht nur für den eigenen Geschäftsbereich und unmittelbare, sondern auch mittelbare Zulieferer!

  • Explizite zivilrechtliche Haftungsregel, wonach Unternehmen vor deutschen Zivilgerichten für Schäden haften, die sie durch Missachtung ihrer Sorgfaltspflichten verursacht haben!

  • Einführung eigenständiger umweltbezogener Sorgfaltspflichten!

  • Ausweitung des Geltungsbereichs auf alle Unternehmen mit über 250 Mitarbeitenden sowie auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Sektoren mit besonderen menschenrechtlichen Risiken!

Über unseren Fach-Newsletter oder die PolitikPost werden wir euch umgehend informieren, wenn die Aktion startet.

Bis dahin haben wir noch zwei Medien-Tipps, falls ihr euch intensiver mit dem Lieferkettengesetz beschäftigen wollt.  

Einen sehr guten Überblick bietet die Aufzeichnung eines Online-Seminars der Initiative Lieferkettengesetz kurz nach der Veröffentlichung des Entwurfs: https://www.youtube.com/watch?v=X9Ii3PZBUKw

Sehr sehenswert ist auch dieser TV-Beitrag zum Einfluss der Industrie auf das Lieferkettengesetz: https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/lieferkettengesetz-100.html

Wer in den Sozialen Medien aktiv ist, kann nun auch den neuen Kanälen der Initiative Lieferkettengesetz folgen:

https://twitter.com/LieferkettenG/status/1366457540041715713

https://www.instagram.com/initiativelieferkettengesetz/

Lasst uns gemeinsam in den nächsten Wochen nochmal alle verfügbaren Kräfte mobilisieren und deutlich machen: Der Gesetzesentwurf muss nachgebessert werden!


Herzliche Grüße aus Mainz

Anna Hirt

Weltladen-Dachverband e.V.



Neues aus dem Weltladen

Der Weltladen Dachverband hat einen neuen Podcast.

Podcast-Liebhaber*innen und interessierte Menschen erwarten spannende Themen aus der Weltladen-Welt. Laura und Solveig sprechen über Kaffee aus Fairem Handel, Textilien und Fair Fashion, die Klimakrise und weitere interessante Themen. Außerdem gibt es Interviews mit spannenden Gästen.

Am 15. jeden Monats findet ihr/Sie  hier und auf allen üblichen Podcast-Apps eine neue Folge.

Online-Aktion für ein europäisches Lieferkettengesetz

Die Aktionen für ein faires Lieferkettengesetz weiter, auch auf europäischer Ebene. Während wir weiter für ein deutsches Lieferkettengesetz kämpfen, hat sich die Europäische Union bereits für eine europaweite Regelung ausgesprochen. Die EU-Kommission will ein Gesetz vorbereiten, um Unternehmen für ihre Auswirkungen auf Menschen und den Planeten zur Rechenschaft ziehen zu können.

Doch zunächst möchte die Kommission die Meinung der Bürger*innen hören, wie neue Regeln über die Sorgfaltspflichten von Unternehmen gestaltet und wie Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden können. Bis 8. Februar könnt ihr euch/Sie sich mit ein paar Klicks im Sinne unserer gemeinsamen Forderung an der öffentlichen Konsultation beteiligen. Hier der Link und auch das dazugehörige Video.

Handwerk von Prokritee: Dekoratives und Accessoires aus Naturmaterialien aus Bangladesch

Fair statt mehr in Bangladesch:
Handwerkskunst für ein gutes Leben

Bild: Prokritee 1_K. Khatun_Quelle_Dave Klassen.jpg: Khadiza Khatun, Mitarbeiterin in der Papierwerkstatt. Quelle: Dave Klassen

Chancen für Frauen

Das Einkommen der Menschen in den abgelegenen ländlichen Regionen Bangladeschs hängt vor allem von der Landwirtschaft ab, viele arbeiten als Saisonkräfte bei der Ernte. Die Frauen heiraten oft sehr jung, sie besitzen selten eigenes Land und es gibt für sie kaum Möglichkeiten bezahlter Beschäftigung. Durch die Schaffung sicherer Arbeitsplätze für Frauen unterstützt Prokritee die Frauen und deren Familien. So können sie ihren Lebensstandard verbessern, unabhängiger werden und auch in die Bildung ihrer Kinder investieren – davon profitiert die gesamte Gemeinschaft.

ild: Prokritee 2_A. Rani_Quelle_Prokritee.jpg

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Anita Rani lebte mit ihrer Familie in großer Armut. Durch ihr Geschick bei der Herstellung von Papeterie mit einer speziellen Prägetechnik erhält sie nicht nur ein gutes Einkommen, sondern hat auch einen höheren gesellschaftlichen Status erlangt.

Bild: Prokritee 3_M. Halder_Quelle_Prokritee.jpg

Monimala Halder wurde schon mit 23 Jahren Witwe und musste allein für sich und ihre zwei Kinder sorgen. Bei Prokritee hat sie gelernt, handgeschöpftes Papier aus Wasserhyazinthen herzustellen. Mit ihrem Einkommen konnte sie ein Stück Land erwerben und ihre Söhne zur Schule schicken.

Gemeinwohl statt Profitmaximierung

Die Organisation Prokritee entstand im Jahr 2001 aus einem Handwerksprojekt der mennonitischen Kirche. Heute unterstützt sie zehn Handwerksgruppen in ländlichen Regionen Bangladeschs bei der Gestaltung und Vermarktung ihrer Produkte. 2000 Handwerker*innen, überwiegend Frauen, haben so eine Möglichkeit gefunden, sich fortzubilden und eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Darunter sind viele Witwen oder landlose Frauen, die besonders von Armut und Ausgrenzung betroffen sind. Ein fairer Stückpreis für ihre handgearbeiteten Produkte, Sonderzahlungen und Zuschüsse zur Gesundheitsvorsorge bieten den Mitarbeiterinnen finanzielle Sicherheit.

Fair statt mehr: Statt Profit stehen bei Prokritee der Umweltschutz und der Blick auf das Gemeinwohl im Mittelpunkt. Wenn es dennoch gelingt, Gewinne zu erwirtschaften, reinvestiert die Organisation diese oder zahlt sie in einen Fonds für die Altersvorsorge der Produzent*innen ein. Ein weiterer Anteil wird direkt an die Produzent*innen ausgezahlt. Ein gutes Leben durch Fairen Handel – für Swapan Kumar Das, Geschäftsführer von Prokritee, bedeutet das: „Wir möchten nicht nur schöne Produkte herstellen, sondern der Gemeinschaft helfen.“

Quellen: www.prokritee.com, www.gepa.de/produzenten/partner/prokritee.html

Sieglinde Reich erzählt Märchen im Herborner Weltladen

Unser „Weihnachtsgeschenk“ für alle Freunde des Herborner Weltladens: Der Märchenabend im Herborner Weltladen!

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit laden wir zu einem besonderen Abend in unsern Weltladen ein. Dieser Abend bildet den Abschluss unsere Vortragsreihe „Die Welt zu Gast im Weltladen“. Diese Reihe konnte aus uns allen bekannten Gründen in diesem Jahr nicht stattfinden. Wie so viele andere Veranstaltungen auch.

Doch wir machen es möglich, dass auch in diesem Jahr der Märchenabend mit Sieglinde Reich stattfinden kann. Mit Kamera und Stativ bewaffnet waren Sieglinde Reich, Anne und Frank Sträßer an einem Abend im Laden.

Sieglinde Reich hat in der ihr eigenen Art und Weise Märchen erzählt und der Laden wurde sofort verzaubert. Auch wenn nicht wie sonst der Laden brechend voll war, kommt unseres Erachtens eine wahrhaft märchenhafte Stimmung rüber. Wir hoffen, dass wir es damit einen kleinen Ersatz geschafft haben für den ausgefallenen Märchenabend mit Besuchern.

Wir möchten damit Euch und Ihnen allen die Advents- und Weihnachtszeit ein wenig versüßen. Sie können das Video auch auf Ihrem Handy anschauen, sich in eine Decke kuscheln und bei einem, natürlich fair gehandelten Tee, sich in das Märchen-Reich entführen lassen.

Auch an die sonst übliche Spendensammlung nach der Veranstaltung haben wir gedacht.

Per Paypal an mailherborner-weltladen.de können Sie auf unser Konto mit dem Stichwort „Märchenabend“ einen beliebigen Betrag spenden. Mit der PayPal-App können Sie auch gerne den nebenstehenden QR-Code verwenden.

Sie können natürlich auch die Märchenspendendose im Laden nutzen.  Der Erlös geht an das Projekt Casa Verde in Peru, das Sieglinde Reich besonders am Herzen liegt und an die Aktion „Fairwertsteuer“. Hier werden die Produzenten und Produzentinnen der Waren unterstützt, die in den Weltläden verkauft werden. Die Corona-Krise hat die ganze Welt erfasst. Unsere Handelspartner im globalen Süden können in dieser schwierigen Situation in der Regel nicht auf Rettungsschirme, Zuschüsse oder Steuersenkungen ihrer Regierungen hoffen. Fairer Handel ist solidarischer Handel und wir sind der Auffassung, dass wir als Weltladen-Bewegung mit der Aktion einen wichtigen Beitrag zur globalen Solidarität leisten können. Wir stärken unsere Partner und damit gleichzeitig unsere eigene Lieferkette, als Grundlage des Fairen Handels, der uns in seiner Wirkung überzeugt.

Und nun viel Spaß mit Sieglinde Reich!

Sieglinde Reich erzählt Märchen von Brunnen im Herborner Weltladen
mailherborner-weltladen.de könne Sie auf unser Konto mit dem Stichwort „Märchenabend“ einen beliebigen Betrag spenden. Sie können natürlich auch die Märchenspendendose im Laden nutzen. Der Erlös geht an das Projekt Casa Verde in Peru, das Sieglinde Reich besonders am Herzen liegt und an die Aktion „Fairwertsteuer“. Hier werden die Produzenten und Produzentinnen der Waren unterstützt, die in den Weltläden verkauft werden. Die Corona-Krise hat die ganze Welt erfasst. Unsere Handelspartner im globalen Süden können in dieser schwierigen Situation in der Regel nicht auf Rettungsschirme, Zuschüsse oder Steuersenkungen ihrer Regierungen hoffen. Fairer Handel ist solidarischer Handel und wir sind der Auffassung, dass wir als Weltladen-Bewegung mit der Aktion einen wichtigen Beitrag zur globalen Solidarität leisten können. Wir stärken unsere Partner und damit gleichzeitig unsere eigene Lieferkette, als Grundlage des Fairen Handels, der uns in seiner Wirkung überzeugt. Und nun viel Spaß mit Sieglinde Reich! Wir entschuldigen uns für die zeitweise Übersteuerung des Tons.">

Datenschutzhinweis: Wenn Sie auf das Video klicken, werden Daten an YouTube übertragen.

Weltladen im Advent

Im Advent haben wir die Öffnungszeiten des Weltladens erweitert.

Öffnungszeiten im Advent

Mo, Mi, Do 10 – 14 Uhr

Di, Fr, Sa 10 – 18 Uhr

Nach Möglichkeit versuchen wir an weiteren Nachmittagen spontan für Sie zu öffnen

Wir bieten Ihnen neben unseren vielen Advents- und Weihnachtsleckereien viele schöne Geschenkideen aus dem fairen Handel. Es lohnt sich bei uns reinzuschauen!

Mein Handy für Familien in Not

Rund 200 Millionen ausgediente Handys liegen nach Schätzung von Experten ungenutzt in deutschen Schubladen. Dabei sind diese Handys im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert: Rund 3,8 Tonnen des Edelmetalls befinden sich – so schätzen Experten – in diesen Mobiltelefonen, die ungenutzt in den Schubladen verstauben.

Haben Sie auch ein Mobiltelefon zu Hause, das Sie nicht mehr benötigen und das eigentlich nur unnötig Platz braucht? Wenn Sie alte Handys spenden, bewirken Sie damit mehrfach Gutes.

An erster Stelle steht hierbei der Umwelt- und Klimaschutz: Da viele der seltenen, wertvollen Rohstoffe wie Gold recycelt werden, muss weniger Material umweltschädigend abgebaut werden. Nicht recycelbare Stoffe werden fachgerecht entsorgt und können somit nicht mehr die Umwelt belasten. Für Sie bedeutet eine Handyspende zudem, dass Sie sich nicht selbst um eine fachgerechte Entsorgung zu kümmern brauchen und gleichzeitig ganz bequem Platz in Ihren Schubladen schaffen.

Vor allem aber helfen Sie den Menschen in der DR Kongo, wenn Sie Ihr Althandy zugunsten von missio spenden. Aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung erhält missio von seinem Kooperationspartner Mobile-Box einen Betrag, mit dem Familien in Not in der Demokratischen Republik Kongo im Rahmen der Aktion Schutzengel unterstützt werden. Sie leiden unter einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg um Coltan, Gold und andere wertvolle Rohstoffe, die in unseren Handys stecken und an denen sich die Kriegsparteien illegal bereichern. missio-Projektpartner wie Justice and Peace Bukavu oder die Traumatherapeutin Thérèse Mema unterstützen die betroffenen Familien psychologisch, medizinisch, juristisch und wirtschaftlich.

missio Aachen – Thérèse Mema berät Betroffene – Foto Bettina Flitner

Mit etwas Glück können Sie dabei auch selbst etwas gewinnen: Unter allen Teilnehmern der Aktion verlost missio zweimal jährlich ein fair produziertes Smartphone und weitere Preise.

Weitere Informationen unter www.missio-hilft.de/handyspenden und unter www.missio-hilft.de/handyverlosung