Öffnungszeiten ab 1. Juli 21 - mittwochs vorläufig geschlossen

Mo, Di, Do, Fr

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Samstag

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Telefon: 02772/4765462

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Mitgliederversammlung 2021

Herborner Weltladen e.V. hat neuen Vorstand

Der Herborner Weltladen e.V. konnte seine diesjährige Mitgliederversammlung in Präsenz durchführen. Im letzten Jahr wurde die Versammlung abgesagt und die Mitglieder lediglich schriftlich über das Vereinsgeschehen informiert. Nun war es konform mit den geltenden Regeln möglich sich wieder zu treffen. Im Pfarrsaal der kath. Kirchengemeinde St. Petrus Herborn konnten sich die Mitglieder mit ausreichendem Abstand zusammensetzen.

Da die Feierlichkeiten anlässlich des 5-jährigen Bestehens 2020 leider ausgefallen sind wurde zumindest jetzt verspätet mit fairem Sekt auf „5 Jahre +1“ Herborner Weltladen angestoßen. Frank Sträßer berichtete für den Vorstand darüber, wie der Verein und das Ladenlokal am Herborner Kornmarkt die Coronakrise überstanden hat. Entgegen allen Erwartungen und trotz reduzierter Öffnungszeiten konnte der Umsatz gesteigert werden. Aber noch ist das Ladenlokal nicht wieder an allen Tagen offen. Corona, die damit verbundenen Schließungen und die bestehende Unsicherheit führte dazu , dass nicht alle ehrenamtlichen Mitarbeiter*inne wieder Dienst machen bzw. machen können. Sträßer rief zu Mitarbeit auf und auch zur Werbung für neue Mitarbeiter*innen.

Petra Heuser gehört nach 6 Jahren dem neuen Vorstand nicht mehr an. Auf eigenen Wunsch hin kandierte sie nicht erneut. Vorstandsmitglied Claudia Nickel bedankte sich bei ihr für die geleistete Arbeit im Namen des gesamten Vereins und überreichte ihr ein Bukett mit Leckereien aus dem Weltladen. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin bleibt sie dem Weltladen jedoch erhalten.

Ihren Platz nahm bei der Vorstandswahl Rudolf Wever ein, der bereits seit längerem im Weltladen Dienst tut. Mit ihm kandierten die anderen Vorstandsmitglieder für weitere 2 Jahre und wurden einstimmig gewählt. Laura Werner wurde als Kassenprüferin wiedergewählt.

Welche Veranstaltungen der Herborner Weltladen in Zukunft durchführen kann hängt entscheidend von der weitern Entwicklung der Pandemie ab. Deshalb konnten noch keine konkreten Pläne benannt werden.

 

 

 

 

Verabschiedung von Petra Heuser aus dem Vorstand

Der neue Vorstand, v.l.n.r: Rudolf Wever, Diana Göbel, Jonathan Göbel, Gabi Weber, Eva Sträßer, Claudia Nickel, Frank Sträßer

#Fairer Aufbruch

Anlässlich der Kampagne “Fairer Aufbruch“ haben wir die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt (SPD) in den Herborner Weltladen eingeladen.
Im Rahmen eines einstündigen Austausches zu den Anliegen des fairen Handels für einen Fairen Aufbruch, zum deutschen Lieferkettengesetz und den Perspektiven, die sich damit auch für die europäische Politik ergeben unterzeichnete Frau Schmidt am 20. September das Fairsprechen zur Bundestagswahl 2021.
Im Gespräch wurde deutlich, wie wichtig es war, dass NGOs, Kirchen, Weltläden und viele UnterzeichnerInnen bei der Forderung nach einem Lieferkettengesetz „am Ball“ geblieben sind. Ohne sie – das bestätigte auch Dagmar Schmidt – hätte es das Lieferkettengesetz nicht gegeben. Deshalb an dieser Stelle auch noch einmal unser ausdrücklicher Dank an alle, die diese Forderung in den vergangenen Jahren mit ihrer Unterschrift unterstützt haben.
Aber: viele weitere Schritte sind noch nötig.
Aus Sicht der Fair-Handels-Bewegung braucht es einen fairen Aufbruch nach der Bundestagswahl, denn die globalen Herausforderungen sind immens: Prekäre Arbeitsverhältnisse und soziale Ungleichheiten nehmen zu, die Klimakrise und die Umweltzerstörung schreiten voran. Trotz Nachhaltiger Entwicklungsziele ist kein echter sozial-ökologischer Wandel in Sicht. Wie wirksam der Beitrag Deutschlands beim Erreichen dieser Ziele in Zukunft sein wird, hängt maßgeblich davon ab, wie ernst die nächste Bundesregierung diese Herausforderungen nimmt.
Die ausführlichen Forderungen des Fairen Handels für einen Fairen Aufbruch finden Sie hier.




 

Zukunft fair gestalten – Faire Woche gestartet

Gefairt“-Mobiler Laden für faire Mode kommt am Freitag, dem 24.9.21 nach Herborn

Berlin/Köln/Mainz, 06.09.2021 – Unter dem Motto „Zukunft fair gestalten“ findet vom 10. bis zum 24. September die Faire Woche, die größte Aktionswoche des Fairen Handels in
Deutschland, statt. Organisiert wird die bundesweite Veranstaltung vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und Fairtrade Deutschland. Weltläden, Schulen, Fairtrade-Initiativen, Kirchengemeinden, Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure laden bei mehr als 1.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennenzulernen.

Auch der Herborner Weltladen am Kornmarkt bietet anlässlich der fairen Woche zwei besondere Aktionen an: Vom 13. September bis zum Ende der Fairen Woche bietet das Weltladen Team eine Rabatt-Aktion für Taschen an. Und für den 24. September (Freitag) hat das „Gefairt“ von Wibke Nauber einen Stopp in Herborn angesagt. Freunde fairer Mode können in dem mobilen Laden ab 9 Uhr faire Kleidung für Frau und Mann kaufen. Das Gefairt ist auf dem Schuhmarkt unweit des Marktplatzes zu finden.

Thematisch liegt der Fokus 2021 und 2022 auf dem Schutz von Menschenrechten weltweit und dem Beitrag des Fairen Handels dazu. Die Faire Woche findet in diesem Jahr bereits zum zwanzigsten Mal statt. 2021 lautet das Motto der Fairen Woche “Zukunft fair gestalten #fairhandeln für Menschenrechte weltweit”. „Es ist wahrlich eine große Aufgabe, die wir gemeinsam zu bewältigen haben: Es geht darum zu zeigen, welchen Beitrag der Faire Handel bereits heute leistet, um Arbeitsbedingungen weltweit zu verbessern und was viele Unternehmen noch verbessern können, um auf „Zukunftsfähigkeit“ umzustellen“, erklärt Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Schirmherr der Fairen Woche.

Weltweit leiden Millionen Menschen unter prekären Arbeitsverhältnissen, ausbeuterischer Kinderarbeit und moderner Sklaverei. Die Internationale Arbeitsorganisation bezeichnet menschenwürdige Arbeit als einen entscheidenden Faktor für die Bekämpfung der Armut und für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung. „Der Faire Handel setzt seit mehr als 50 Jahren genau hier an: Er stellt den Menschen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens und trägt mit höheren Erlösen für die Produzent*innen, sicheren Arbeitsbedingungen, der Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und vielen weiteren Instrumenten zu einer gerechteren Zukunft und dem Schutz von Menschenrechten bei“, so Andrea Fütterer, Vorsitzende des Forum Fairer Handel.

„Der Globale Süden ist sowohl von der Pandemie als auch von der Klimakrise am stärksten betroffen. Diese verschärfen die soziale Ungleichheit und lassen auch die Kinderarbeit steigen“, schildert Nyagoy Nyong’o, Global CEO von Fairtrade International mit Sitz in Nairobi, die Auswirkungen für die Länder des Globalen Südens. „Der Faire Handel stärkt die Produzentinnen und Produzenten in den Anbauländern, indem er Einkommen sichert, Zukunftsperspektiven schafft und den Weg zum internationalen Markt ebnet.“ Die gegenwärtigen Krisen seien ein Grund mehr, um den Fairen Handel nach vorne zu bringen. Besonders Frauen und Mädchen sind von der Pandemie und ihren Folgen hart betroffen. Hier geht es um unmittelbare gesundheitliche, wie auch um längerfristige ökonomische Folgen. Zudem sind Frauen in Krisenzeiten noch stärker von häuslicher und sexualisierter Gewalt bedroht.

Die Pandemie hat die Kluft zwischen armen und reichen Menschen und Staaten noch weiter vergrößert, so dass es jetzt erst recht darauf ankommt, Menschenrechte im internationalen Handel zu schützen und die Globalisierung gerecht zu gestalten: „Während eine Näherin in Bangladesch sechzehn Stunden täglich in der stickigen Fabrik auch für uns Kleidung herstellt und sich dabei einem hohen Infektionsrisiko aussetzt, verhängen einige Import-Länder Exportstopps für Impfstoffe. Das ist weder gerecht noch zukunftsfähig.


Wir müssen umdenken und #fairhandeln“, fasst Bundesminister Müller den Handlungsbedarf zusammen. Zum Auftakt der Fairen Woche 2021 lautet sein dringender Aufruf: „Wir, Unternehmen, die Zivilgesellschaften und die Politik, können und müssen noch besser und lauter werden – für
Menschenrechte, ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Wirtschaften. COVID ist der Weckruf: Wir müssen jetzt handeln!“ Jede*r kann dazu beitragen, die Zukunft fair zu gestalten, zum Beispiel durch den Kauf fair gehandelter Produkte, einem Engagement im Weltladen, einer Fairtrade-Initiative oder bei anderen Akteuren des Fairen Handels. Die Faire Woche lädt vom 10. bis 24. September bei rund 1.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel, seine Wirkungen und die Menschen dahinter kennenzulernen – ob live vor Ort oder digital. Den Veranstaltungskalender finden Sie unter
www.fairewoche.de/kalender .


20 Jahre Faire Woche – Eine Erfolgsgeschichte Unglaublich, aber wahr: Die Faire Woche findet in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt. Begonnen hat sie 2001 als erster Versuch der großen Fair-Handels-Organisationen, mit einer gemeinsam veranstalteten Aktionswoche eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Längst hat sie sich als fester Termin in den Kalendern zahlreicher Akteure des Fairen Handels (und darüber hinaus) etabliert. Viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und (seit den letzten Jahren) Social Media haben in den 20 Jahren dazu beigetragen, den Fairen Handel bekannter zu machen. Ihnen gilt ein großer Dank, genauso wie den vielen engagierten Menschen, die teilweise bereits seit 20 Jahren mit viel Kreativität und Einsatz die Faire Woche
zu dem machen, was sie ist: die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland mit alljährlich mehr als 2.000 Veranstaltungen. Ganz herzlich sei an dieser Stelle auch dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie den kirchlichen Hilfswerken Brot für die Welt und Misereor für die langjährige finanzielle Unterstützung gedankt. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, im Rahmen der Fairen Woche so viele Menschen mit dem Fairen Handel in Berührung zu bringen.


Faire Woche 2021 Vom 10. bis zum 24. September 2021 findet die 20. Faire Woche, die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland, statt. Zwei Wochen lang steht der Faire Handel mit mehr als 1.500 Veranstaltungen in ganz Deutschland im Mittelpunkt. Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel e.V. in Kooperation mit Fairtrade Deutschland e.V. und dem Weltladen-Dachverband e.V. Die Faire Woche wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, durch Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes sowie durch MISEREOR.

Mehr Information: https://dasgefairt.de/ , https://www.forum-fairer-handel.de/presse

Service Pressefotos zur kostenfreien Verwendung (unter Angabe der jeweiligen Quelle) erhalten Sie im Pressebereich unserer Website unter www.faire-woche.de/presse sowie unter www.fairtrade-
deutschland.de/service/presse/pressebilder.

Pressekontakt Katrin Frank, Forum Fairer Handel e.V., Tel.: 030 – 28045259, presseforum-fairer-handel.de Marcelo Crescenti, Fairtrade Deutschland e.V., Tel.: 0221 – 94 20 40 55, pressefairtrade-deutschland.de Christoph Albuschkat, Weltladen-Dachverband e.V., Tel.: 06131 – 68 907-81, c.albuschkatweltladen.de" target="_blank" rel="noopener">c.albuschkatweltladen.de

Bildquelle: Weltladen-Dachverband/ A. Stehle 

Zukunft fair gestalten – Faire Woche gestartet

Gefairt“-Mobiler Laden für faire Mode kommt nach Herborn

Berlin/Köln/Mainz, 06.09.2021 – Unter dem Motto „Zukunft fair gestalten“ findet vom 10. bis zum 24. September die Faire Woche, die größte Aktionswoche des Fairen Handels in
Deutschland, statt. Organisiert wird die bundesweite Veranstaltung vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und Fairtrade Deutschland. Weltläden, Schulen, Fairtrade-Initiativen, Kirchengemeinden, Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure laden bei mehr als 1.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennenzulernen.

Auch der Herborner Weltladen am Kornmarkt bietet anlässlich der fairen Woche zwei besondere Aktionen an: Vom 13. September bis zum Ende der Fairen Woche bietet das Weltladen Team eine Rabatt-Aktion für Taschen an. Und für den 24. September (Freitag) hat das „Gefairt“ von Wibke Nauber einen Stopp in Herborn angesagt. Freunde fairer Mode können in dem mobilen Laden ab 9 Uhr faire Kleidung für Frau und Mann kaufen. Das Gefairt ist auf dem Schuhmarkt unweit des Marktplatzes zu finden.

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Das deutsche Lieferkettengesetz – ein Etappenerfolg

Schon oft war hier von verschiedenen Bemühungen und Aktionen berichtet worden, um ein faires Lieferkettengesetz für Deutschland zu erreichen.

Im Juni hat das Gesetz nun den deutschen Bundestag und den Bundesrat passiert. Vorausgegangen war eine, wie viele es nennen, beispiellose Lobbyeinflußnahme der deutschen Industrievertreter um das Gesetz zu verwässern. Es ist ihnen leider auch größtenteils gelungen.

Trotzdem: Ein Lieferkettengesetz ist jetzt da und erstmals müssen deutsche Unternehmen Verantwortung übernehmen für Menschenrechtsverletzungen in einem Teil ihrer Zulieferbetriebe. Leider ist diese Verantwortung nur sehr begrenzt. Erst Betriebe mit mehr als 3000 Mitarbeiter*innen betrifft es überhaupt. Dies ist nur ein kleiner Teil der deutschen Unternehmen.

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Lieferkettengesetz

Das deutsche Lieferkettengesetz – ein Etappenerfolg

Schon oft war hier von verschiedenen Bemühungen und Aktionen berichtet worden, um ein faires Lieferkettengesetz für Deutschland zu erreichen.

Im Juni hat das Gesetz nun den deutschen Bundestag und den Bundesrat passiert. Vorausgegangen war eine, wie viele es nennen, beispiellose Lobbyeinflußnahme der deutschen Industrievertreter um das Gesetz zu verwässern. Es ist ihnen leider auch größtenteils gelungen.

Trotzdem: Ein Lieferkettengesetz ist jetzt da und erstmals müssen deutsche Unternehmen Verantwortung übernehmen für Menschenrechtsverletzungen in einem Teil ihrer Zulieferbetriebe. Leider ist diese Verantwortung nur sehr begrenzt. Erst Betriebe mit mehr als 3000 Mitarbeiter*innen betrifft es überhaupt. Dies ist nur ein kleiner Teil der deutschen Unternehmen.

Doch auch diese abgespeckte Lieferkettengesetz war vielen Bundestagsabgeordneten noch zu stark. Wirtschaftliche Interessen gehen offenbar über die Interessen der Menschen.

Es lohnt sich in die abschließende Debatte des deutschen Bundestages reinzuschauen. Diese ist auf der Seite des deutschen Bundestages unter dem Link https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7526651

Dort dann in den Kategorien „Plenarsitzungen“ aufrufen und die Sitzung vom 11.06.2021 aufrufen, TOP Sorgfaltspflichten in Lieferketten.

Auf Antrag der FDP wurde eine namentliche Abstimmung durchgeführt. Unsere heimischen Abgeordnete Dagmar Schmidt stimmte für das Lieferkettengesetz, Hans Jürgen Irmer dagegen.

Ein wirklich sehr guter und unterhaltsamer Einblick in die Hintergründe des Lieferkettengesetzes und über die Verflechtungen von Wirtschaft und Politik und die Entscheidungsprozesse, die zu dem Lieferkettengesetz führten, brachte die Satiresendung „Die Anstalt“ in der Ausgabe vom 22.06.2021. In der Mediathek des ZDF ist sie abrufbar. Es lohnt sich!

Jetzt heißt es weiter dranbleiben. Die Bemühungen um ein faires Lieferkettengesetz sind noch nicht zu Ende. Wir sind am Start. (https://lieferkettengesetz.de/)

(Frank Sträßer)

Woche der Goldhandys

vom 19. bis 27. Juni

Über 124 Millionen Handys liegen ungenutzt in deutschen Schubladen

In ihnen sind wertvolle Rohstoffe, die wieder recycelt werden können. Coltan, Gold, Palladium, Silber, Kobalt und Kupfer in einem Gesamtwert von ca. 257 Mio. € sind in den deutschen Althandys enthalten. Mehr als 60 Rohstoffe insgesamt sind in unseren Handys verbaut. Missio sammelt bereits seit Jahren alte Handys um die Rohstoffe wieder zugewinnen. Dies macht nicht nur wirtschaftlich und ökologisch Sinn.

Etwa ein Drittel des weltweit verarbeiteten Coltans stammt aus der Demokratischen Republik Kongo. Die Bevölkerung des Landes leidet seit Jahren unter gewaltsamen Konflikten. Der Kampf um die Rohstoffe spielt dabei eine wichtige Rolle. Fast alle Einnahmen der Rohstoffe fließen dabei in kriminelle Kanäle. Opfer der Auseinandersetzungen sind insbesondere Frauen. Die Zahl der Vergewaltigungsopfer wird auf über 500000 geschätzt.

Mit dem Erlös, aus dem Recycling und der Wiederverwertung, konnten Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt werden. Über 13.000 Frauen, Männer und Kinder profitierten bislang durch psychologische Hilfe, Traumaarbeit, Akuthilfe und Aufklärungsprogramme von dem Erlös der Aktion.

Die „Woche der Goldhandys“ ist ein Highlight in der ganzjährig laufenden Aktion. Jeder kann jederzeit sein altes Handy spenden und auch andere dazu einladen. Im Herborner Weltladen kann man ganzjährig seine alten Handys in der extra dafür aufgestellten Sammelbox abgeben. Weiter Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der Webseite von Missio.

Unsere Lieferanten – pakilia

Pakilia – das ist ein junges Unternehmen, das von zwei Studentinnen Julia Maier & Miriam Müller –gegründet wurde, und den Weg vom studentischen Projekt zum professionellen Unternehmen des faieren Handels gefunden hat.

Pakilia bietet Silberschmuck aus Mexico an, der von verschiedenen Silberschmiedinnen und -schmieden gefertigt wird.

Im Folgenden präsentiert sich Pakilia in Text und Links. Vorbeischauen lohnt sich!

Pakilia auf der Messe Stuttgart 2019

pakilia – Freude geben

Wir sind ein junges Unternehmen, das tollen, fair gehandelten Silberschmuck nach Deutschland bringt. Die Stücke werden mit Liebe aus hochwertigem, größtenteils recyceltem Silber von mexikanischen Kunsthandwerkerfamilien handgefertigt.

Taxco, Mexico

Taxco, Mexico

Werkstatt Senora Santa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die enge und langfristige Zusammenarbeit mit pakilia verhelfen wir den Silberschmieden zu sicheren Zukunftsperspektiven und wirtschaftlicher Unabhängigkeit.

Nepal in Not

Der Verein NEPALAYA / PALA e.V. bittet um unsere Unterstützung!

Sie SPENDEN – Wir NÄHEN: Schutzanzüge für Nepals Krankenhäuser!

Nepal trifft die 2. Coronawelle schwer!

Als Nachbarland Indiens mit viel unkontrollierter, grüner Grenze schwappt die durch die indische Mutation ausgelöste 2. Welle ungebremst nach Nepal hinüber.G estern riefen der nepalesische Botschafter S.E. Ram Kaji Khadka, der deutsche Botschafter in Kathmandu, Roland Schäfer, sowie Ram Thapa, Honararkonsul in Köln, NGOs dazu auf, dringend benötigte Geräte, Ausrüstungsgegenstände und Medikamente einzukaufen und nach Nepal zu schaffen. Nepal verzeichnet derzeit 50 Prozent positive Ergebnisse der täglich ca. 18.000 durchgeführten Tests: 8960 neue Coronafälle und 214 Verstorbene binnen 24 Stunden, und die Zahlen steigen dramatisch. Insgesamt liegt die Zahl der Verstorbenen bei 4466, es ist jedoch zu befürchten, dass die Dunkelziffer sehr viel höher ist. Das Gesundheitssystem ist von der hohen Zahl der Schwererkrankten völlig überfordert. Es fehlt an medizinischen Geräten, Tests, Sauerstoffflasche und Schutzausrüstung für das medizinische Personal. Manche von Euch haben vielleicht gesehen, was das ZDF am 13. Mai in der heute-Sendung über die dramatische Situation berichtet hat:

https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-nepal-corona-100.html

WIE KÖNNEN WIR SCHNELL HELFEN? Unser direkte Partner des Vereins vor Ort in Kathmandu, die von Nabin Tiwari geführte Näherei NEPLAYA Craft, näht derzeit trotz des Lockdowns in Hochgeschwindigkeit Schutzanzüge in allen Farben für die umliegenden staatlichen Krankenhäuser. Dafür bittet der Verein um Unterstützung! NEPLAYA e.V. sorgt weiterhin für eine faire Bezahlung der Näher*innen. Doch Nabin Tiwari bittet dringend um Spenden, um weiteren Stoff zu besorgen, der zu Schutzanzügen verarbeitet werden kann!

Über den Verein PALA e.V. gehen die Spenden direkt an einen Verein vor Ort, der die Stoffe akquiriert und zur Verarbeitung an NEPALAYA Craft gibt. Dadurch können wir schnell und direkt vor Ort handeln!

 

Spendenkonto: PALA e.V.  | Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau | IBAN: DE43 6805 0101 0013 9167 34

Stadtradeln 2021

Auf die Räder – fertig – los!

Vom 26.06. bis zum 16.07.2021 beteiligt sich Herborn wieder an der Aktion Stadtradeln. Auch wir vom Herborner Weltladen haben wieder ein Team angemeldet. Somit kann jeder, der Lust hat, sich unserem Team anschließen. Ziel der Aktion Stadtradeln ist es, privat und beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben!

Wir freuen uns auf einen Sommer der zum Radfahren einlädt. Eine Betätigung die man übrigens auch unter Einhaltung aller Hygieneauflagen ausüben darf.

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich für unser Team zu registrieren findet Ihr/finden Sie unter https://www.stadtradeln.de/herborn.

Wenn weitere Fragen bestehen: Bitte melden!