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missio-Truck sensibilisiert in Herborn zum Thema moderne Sklaverei 

Bild: Ina Celmer/missio

 Auf Einladung des Herborner Weltladens macht der missio-Truck „Eine Welt.Keine Sklaverei“ vom 01.September bis 06.September auf dem Schießplatz in Herborn Station.

In Kooperation mit dem Johanneum Gymnasium wird der Truck von Montag bis Freitagvormittag von Schülerinnen und Schülern genutzt.

Am Freitag, den 05.September zwischen 14 und 18:00 Uhr und am Samstag, dem 06.September zwischen 10 und 13:00 Uhr ist der Truck dann auch für alle Interessierten geöffnet. Eine seltene Gelegenheit- ist doch der missio-Truck ist sonst eher auf Großveranstaltungen wie Kirchentagen oder in Großstädten zu sehen.

Besucherinnen und Besucher haben können in der interaktiven Ausstellung herausfinden, was genau moderne Sklaverei ist, von der heute mehr als 50 Millionen Menschen betroffen sind.

Der missio-Truck bietet einen 25-minütigen Rundgang durch fünf thematisch gestaltete multimediale Räume, geführt von der virtuellen Begleitfigur „Chris“. Interessierte können so interaktiv die bedrückende Wirklichkeit moderner Sklaverei in verschiedenen Kontexten erkunden – auf Teeplantagen in Indien, in deutschen Fleischfabriken oder auch auf Kreuzfahrtschiffen. Dabei wird klar, was moderne Sklaverei auch mit unserem Leben in Deutschland zu tun hat.

Die Nutzung von Augmented-Reality (AR) verstärkt die Erfahrung während des Besuchs, indem die Gegenstände virtuell zum Leben erweckt werden. Das Orangensaftglas erzählt so vom Schicksal eines Geflüchteten aus dem Sudan, das Smartphone verweist auf Kinder, die auf Schrotthalden in Ghana arbeiten. Mit Originalobjekten, interaktiven Grafiken und virtuellen Begegnungen mit Menschen aus allen Teilen der Welt werden die verschiedenen Formen moderner Sklaverei sichtbar gemacht.  

„Der missio-Truck macht nicht nur den dramatischen Lebensalltag von Menschen, die heute in sklavenähnlichen Verhältnissen leben, erfahrbar und sensibilisiert so Besucherinnen und Besucher für das Thema. Er zeigt zugleich auch Wege auf, wie jeder einzelne von uns einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten kann“, erklärt missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. Für Menschen mit Beeinträchtigungen ist der Truck barrierearm gestaltet.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltungsreihe des Herborner Weltladen e.V, wird am 17. September fortgesetzt mit einer Filmvorführung in der Aula der Hohen Schule. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „The chocolate war“. Der Dokumentarfilm begleitet den US-amerikanischen Anwalt Terry Collingsworth dabei, wie er Beweismaterial sammelt, um Nestlé wegen Beihilfe zur ausbeuterischen Kinderarbeit und -sklaverei auf ivorischen Kakaoplantagen zu verklagen.

missio-Truck – Die multimediale Ausstellung | missio (missio-hilft.de)

Wir sind stolz, darauf den missio Truck in Herborn präsentieren zu dürfen. Es lohnt sich bestimmt am 05. oder 6.9. nach Herborn zu kommen!

Bild: Ina Celmer/missio